Über Jiu-Jitsu

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Über Jiu-Jitsu 2015-02-28T22:06:55+00:00

Was bedeutet eigentlich Jiu-Jitsu?

Jiu-Jitsu beschreibt eine japanische waffenlose Selbstverteidigung, deren Ursprünge bis in das 17. Jahrhundert zurückverfolgt werden können. Japanische Samurai entwickelten diese alte Kampfkunst, die frei übersetzt so viel wie „sanfte Kunst“ bedeutet.

Der Schüler lernt, sich gegen einen oder auch mehrere Angreifer zu verteidigen. Durch den Einsatz von gezielten Tritt-, Schlag- und Stoßtechniken gegen empfindliche Körperstellen des Angreifers soll dieser außer Gefecht gesetzt oder mit Hilfe von z.B. Hebel-, Würge- und Wurftechniken unter Kontrolle gehalten werden.

Verschiedene Elemente des Jiu-Jitsu werden heute z.B. in der Ausbildung von Polizei und verschiedenen Sicherheitsdiensten eingesetzt.

Wer kann Jiu-Jitsu trainieren und was bringt das Training?

Jiu-Jitsu ist nicht nur für Männer, sondern selbstverständlich auch für Frauen geeignet. Das Mindestalter beträgt 14 Jahre.

Auch wenn das Trainingsziel das Erlernen verschiedener Techniken zur Selbstverteidigung ist, muss dies nicht für jeden an erster Stelle stehen. Alle diejenigen, die eine dynamische Sportart ausüben möchten, die insbesondere Körperbeherrschung schult sowie das Reaktionsvermögen und die Schnellkraft steigert, werden das Training schätzen.

Durch unsere regelmäßige spezielle Gymnastik vor dem Üben der Techniken kann jeder seine allgemeine Fitness sowie Kondition, Kraft und Gelenkigkeit deutlich erhöhen. Damit ist unser Jiu-Jitsu-Training auch ein passender Ausgleich für den in vielen Fällen herrschenden Bewegungsmangel in Schule, Ausbildung oder im Beruf.

Die Verletzungsgefahr ist sehr gering, da alle Anfänger zunächst einmal durch Fallübungen das gefahrlose „Hinfallen“ lernen, bevor es an einzelne Wurftechniken geht.

Was ist Sutekki-Uke?

Sutekki-Uke setzt sich aus den japanischen Wörtern „Sutekki“ (Stock) und „Uke“ (Verteidiger) zusammen und steht für die Selbstverteidigung mit einem Stock. Dabei gibt es verschiedene Varianten. Beim KSV Herne wird vorwiegend mit einem einfachen Spazierstock trainiert — einem Hilfsmittel, das man immer und überall mit sich führen darf.